Die Umwandlung wurde von der Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen. An der aktiven Arbeit im Bereich der Ausbildung von Schwimmern und Rettungsschwimmern sowie dem Wachdienst am Strand änderte sich durch diese Satzungsänderung nichts.
Mitte der Neunziger wurde auch für den Schönberger Strand eine Trave 470 als Ablösung für den Greif I beschafft.
Großen ärger gab es 1995, die "Blaulichtgenehmigung" des Einsatzbusses wurde nicht verlängert. In ganz Schleswig-Holstein durften DLRG Fahrzeuge keine Sonder- und Wegerechte mehr in Anspruch nehmen. Was das an dem 6 km langen Einsatzgebiet am Schönberger Strand im Sommer bei einem Notfall für Folgen hätte, kann sich jeder selbst überlegen. Dank des massiven Einsatzes des Vorstandes der Schönberger Ortsgruppe sowie der Schönberger Politiker und nicht zuletzt der Presse bekamen die Schönberger Rettungsschwimmer 1996 dann die Genehmigung wieder erteilt. Zahlreiche Einsätze, in denen es auf jede Minute ankam, zeigten in den letzten Jahren, wie wichtig die Sonderrechtsanlage im Einsatzfall sein kann.
Außerhalb der Saison stand neben der Schwimmausbildung auch die Jugendarbeit immer ganz weit oben auf der Priori tätenliste. So wurden neben des Schwimmtrainings auch viele andere Aktivitäten für die Jugendlichen angeboten. Dazu gehörten Zeltlager zu Pfingsten, spezielle Wachtage für Jungendliche, Weihnachtsfeiern und natürlich die Tagesausflüge in Spaßbäder. 1996 löste Kai Muhs den bisherigen Jugendwart Rüdiger Boll ab, der aus beruflichen Gründen keine Zeit mehr für dieses Amt hatte.
Große änderungen im Vorstand gab es dann 1998. Rolf Muhs schied nach 28 Jahren Vorstandsarbeit aus. Rolf Muhs prägte zuletzt als Technischer Leiter die Geschichte der Schönberger DLRG sehr entscheidend mit. Als Technischer Leiter war er sowohl für die Schwimmausbildung als auch die Koordinierung und Durchführung des Wachdienstes im Sommer verantwortlich.


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