Schritt für Schritt wurde das Gebäude den Anforderungen der Rettungsschwimmer angepasst. Im Juli 1991 wurden die Arbeiten abgeschlossen, nach 35 Jahren in provisorischen Räumlichkeiten gab es nun eine optimale Unterkunft für die Wachgänger und das Material. Die gute Fee des Hauses war von 1979 an Frau Antje Flechsenhar, die sich um das Wohl der Wachgänger und die Ordnung im Heim kümmerte.

Mitte der Siebziger wurden ebenfalls die immer noch aktuellen Wachstationen in Containern eingeführt. Die Container bieten den Vorteil des Wetterschutzes, der erhöhten Sitzposition und der Mobilität. Die erste Generation der Container wurde schon ausgemustert, aber das Prinzip ist auch bei den neuen Wachstationen immer gleich geblieben und hat sich im harten Alltag an der Küste als sehr stabil und haltbar erwiesen. Dies erkannte auch der damalige Präsident der DLRG,
Prof. Dr. J. N. Schmitz, der die Container im Rahmen einer Informationsfahrt entlang der Ostseeküste als beispielhaft für andere Wachstationen beurteilte.

Das 25-jährige Bestehen wurde 1980 mit einem großl;en Fest gefeiert. In vielen Grußl;worten der Gäste wurden die gute Arbeit und das professionelle Agieren der Schönberger Rettungsschwimmer gelobt.

Eine großl;e änderung im Bereich der Schwimmausbildung gab es 1982. Die Schwimmausbildungsfahrten wurden von der Schwimmhalle der Marine-Unteroffizier-Schule in Plön in die neue Schwimmhalle der Stadt Preetz verlegt. Durch die besseren Rahmenbedingungen konnte auch die Qualität der Ausbildung verbessert werden, dies machte sich in den Zahlen der abgelegten Prüfungen deutlich. Bis 1990 konnten durchschnittlich 300 Schwimmabzeichen und 15 Rettungsschwimmabzeichen pro Jahr abgenommen werden.

Die Ausrüstung am Strand wurde immer auf dem neusten Stand der Technik gehalten, um den Gästen einen möglichst sicheren Badeurlaub zu ermöglichen. Dazu gehörte in erster Linie der Kauf neuer Wiederbelebungsgeräte, Motoren für die Boote, Ferngläser, Neoprenanzüge und vieles mehr. Ein Großl;teil der Kosten konnte durch Zuschüsse der Gemeinde realisiert werden, andere Teile wurden aus der Kasse der Ortsgruppe finanziert.


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