waren die Wachen nun durchgehend besetzt. Rettungsschwimmer aus dem gesamten Bundesgebiet unterstützten die Schönberger. Die auswärtigen Wachgänger erhielten freie Unterkunft und Verpflegung sowie ein Taschengeld von 3,00 DM/Tag. Diese Kosten wurden von der Gemeinde Schönberg übernommen.

Nach tragischen Badeunfällen im Jahre 1961 wurde klar, dass auch die medizinische Ausstattung verbessert werden musste. Ab der Saison 1962 konnten ein Pulmotor und drei Orospiratoren die Arbeit der Rettungsschwimmer weiter verbessern. Die notwenigen Schulungen auf den neuen Geräten wurden bei der Berufsfeuerwehr Kiel durchgeführt.

Im Vorstand gab es auch die ersten Veränderungen, 1961 übergab der Gründungsvorsitzende sein Amt an Theodor Plambeck.

Um die Arbeit in der öffentlichkeit bekannter zu machen, wurden regelmäßig "Tage der offenen Tür" durchgeführt und die Arbeit der Rettungsschwimmer vorgeführt.

Durch Spendensammlungen konnte Ende der 60er das erste Motorrettungsboot gekauft werden. Hierbei handelte es sich um ein "Water Champion" mit einem 28 PS starken Außenbordmotor. Zusätzlich konnten drei Funkgeräte beschafft werden. Die Kommunikation im Einsatz wurde mit diesen Geräten erheblich verbessert.

Beim 15 jährigen Jubiläum der Ortsgruppe Schönberg im Jahr 1970 hatte sich die Organisation schon zu einem festen Partner der Gemeinde Schönberg entwickelt, der im Sommer am Strand nicht mehr wegzudenken war.

Als feste Wachstation am Strand diente die alte Gebäude der Kurverwaltung in Kalifornien. Die Unterbringung der auswärtigen Wachgänger wurde von einer Garage von Schneekloths Gasthof in Kalifornien in ein Holzfertighaus mit zwei Räumen auf dem Gelände des Naturfreundehauses verlegt. Dies war ein deutlicher Komfortgewinn, auch das Taschengeld für die Wachgänger stieg auf 5,00 DM pro Wachtag an.



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